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| Tenuta ARGENTIERA - Donoratico |
| Stellen Sie sich vor: Sie sind an der toskanischen Küste auf der oberen Spitze eines Weinbergs und genießen ein Panaroma über Baratti im Süden und Castiglioncello im Norden auf die gesamte Inselgruppe des toskanischen Archipels, auf Elba, Capraia und im Hintergrund Korsika! Sie befinden sich in den Weingärten der Tenuta Argentiera, des südlichsten Weinguts der Bolgheri-Zone, das sich von der Küste bis auf 200 Meter über dem Meer erstreckt. Auf über 60 Hektar Weinbergen wachsen hier, ganz von mediterraner Macchia umgeben, neu angelegte Rebanlagen aus sorgfältig selektionierten Klonen von Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc, Merlot und Syrah. Zur Etruskerzeit befanden sich hier auf der Hochebene Silberminen. Daran erinnert der Name der Tenuta Argentiera, der sich von Argento, d.h.Silber, ableitet. Im Jahr 1512 hatten die Bestizer, die Florentiner Familie Serristori, das alte Landgut Donoratico den Medici zur unbegrenzten Nutzung übergeben. Später lag das Land lange Zeit brach. Heute ist das Gut im gemeinsamen Besitz der bekannten Florentiner Unternehmer Corrado und Marcello Fratini und den Marchese Piero Antinori. Und wer kann besser dafür einstehen, daß in diesem Joint Venture besondere Weine erzeugt werden, als diese Familie, die hier seit Jahrhunderten mit Besitz gesegnet ist und bei der Entwicklung der großen Weine der Bolgheri-Zone eine entscheidende Rolle gespielt hat? Es müssen nicht immer Ornellaia oder Sassicaia sein! Das neue Weingut stellt drei Bolgheri-Weine in verschiedenen Preisklassen vor, jeder für sich ein Genuß - Bolgheri pur! |
| COLLE MASSARI - Cinigiano GRATTAMACCO - Castagneto Carducci |
| Eine wohlhabende Familie erwirbt Weinanbauflächen und ein altes Kastell in der südlichen Toskana - Montecucco - und pachtet gleichzeitig ein hochrenommiertes Weingut, Grattamacco, in der inzwischen erfolgreichsten toskanischen Weinbauregion - Bolgheri - dazu. In der Familie des Neuwinzers Claudio Tipa, italo-schweizer Biotechunternehmer, pflegte man bis dato ein ganz anderes Hobby: mit der Yacht Alinghi gewann Claudios Neffe Ernesto Bertarelli 2003 die begehrteste Segeltrophäe der Welt, den America`s Cup. Das neue Weingut Colle Massari liegt auf 300 Metern Seehöhe im Montecucco-Gebiet zwischen Brunello und Morellino. Vermentino steht bei den weißen, Sangiovese bei den roten Trauben im Mittelpunkt. In Bolgheri, wo Grattamacco liegt, ist es die Vielfalt an Bodenformationen, die eine ungemein große Vielzahl an roten und weißen internationalen Rebsorten zuläßt. Cabernet Sauvignon steht hier im Vordergrund, dazu kommen Cabernet Franc, Merlot und andere. Seit der Übernahme durch Claudio Tipa bietet Grattamacco auch einen zweiten Roten an: Ein Bolgheri-Wein, der wenig kostet und viel bietet. |
| Azienda Bioagricola LA SELVA - San Donato |
| Mitten im Herzen der Maremma, in San Donato, liegt das Landgut La Selva, das dem Münchner Unternehmer Carlo Egger gehört. Schon seit 1980, also lange bevor der Begriff Öko als Schlagwort und Verkaufsargument in Mode kam, betreibt La Selva auf 345 Hektar den Anbau und die Verarbeitung der zahlreichen landwirtschaftlichen Produkte, darunter auch Weintrauben, sowie die Aufzucht von Chianina-Rindern und Appenin-Schafen nach den strengen Richtlinien der biologischen Landwirtschaft. Viele einzelne Schritte sind notwendig, damit ein La Selva-Bio-Produkt als offiziell zertifiziertes Öko-Produkt auftreten darf. Jede Kleinigkeit wird akribisch festgehalten und monatlich kontrolliert: Mitteilungen über Anbau und Verarbeitung, Register für Einkäufe und sämtliche Arbeiten in der Landwirtschaft, Erklärungen über die geplante monatliche Produktion, usw. Alles in allem ein aufwendiges, aber gut funktionierendes System. In Deutschland bekannt sind vor allem die La Selva-Pasta und die Tomatenprodukte von La Dispensa, einem Tochterunternehmen in der Bolgheri-Zone. Für die gutseigenen Weine werden sowohl die hier heimischen Morellino (Sangiovese), Ciliegiolo und Alicante, als auch die französischen Merlot und Cabernet Sauvignon angebaut. Auch im Weinbau gilt: ein Produkt ist nur so gut wie die verwendeten Rohstoffe. Und daß man sich hiermit alle Mühe gibt, schmeckt man. In der Absicht hier auch Spitzenweine zu produzieren, hat Carlo Egger eine neue Kellerei gebaut und den Oenologen Attilio Pagli verpflichtet. Die Weine zeigen viel Natürlichkeit und ursprüngliche Kraft, sie sind ehrlich und robust und haben dennoch einen feinen Schliff. Daß Carlo Egger neben seinem Bio-Paradies auch das Musik-Label ECM besitzt, muß auch erwähnt werden. In der Kombination von Kunst und Genuß veranstaltet GARIBALDI Konzerte mit ECM und La Selva. Es gibt auch schöne Geschenkpackungen mit La Selva-Weinen und ECM-CDs, Musik und Wein. |
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Penne

0.5l | € 3.60/l | € 1.80
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| Fattoria LE PUPILLE - Piagge del Maiano |
| Le Pupille ist das Markenzeichen der Maremma. In diesem Eldorado im Süden der Toskana, hat sie zwar mittlerweile kräftig Konkurrenz bekommen, aber immer noch gilt die 42 Hektar große Kellerei von Elisabetta Geppetti als Primus inter pares. Die Gegend um Scansano liegt auf 500 m, war somit immer relativ frei von Stechmücken und deshalb ein Rückzugsort für die (reichen) Leute aus der flachen Maremma. Während diese aufgrund ihrer Meeresnähe bis nach dem ersten Weltkrieg Malaria-Gebiet war und systematische Landwirtschaft nicht existierte, wurde der Morellino von Scansano aus dem Hügelland schon Ende des 19ten Jahrhunderts erwähnt. Die ersten Grundpfeiler in qualitativer Hinsicht setzte der berühmte Antinori-Oenologe Giacomo Tacchis. Er schuf unter anderem den Super-Tuscan Saffredi, der das ganze Potential dieser großartigen Region Jahr für Jahr unter Beweis stellt. Heute wird das Weingut von dem bordolaiser Star-Oenologen Christian Le Sommer beraten. Hauptwein ist der Morellino di Scansano, der aus Sangiovese und Grenache gemacht wird. Der Grenache, der hier Alicante heißt gibt dem Morellino neben der frischen Sangiovese-Frucht eine besondere Wärme und Würze, die allen Weinen der Maremma eigen ist. |
| Fattoria LA PARRINA - Albinia |
| Das Hofgut La Parrina, ganz im Süden der Toskana, entstand am Anfang des 19. Jahrhunderts. Der Besitz der Marchesa Franca Spinola ist heute über 450 Hektar groß und erstreckt sich nahe der thyrrenischen Küste, an den Ausläufern des von der typischen mediterranen Macchia bedeckten Hügellandes. In unmittelbarer Nähe befinden sich die berühmten touristischen Sehenswürdigkeiten der Costa d`Argento wie Porto Santo Stefano, Porto Ercole, Capalbio und der Tarotgarten von Niki de Saint Phalle. Der Name Parrina kommt von dem kastilischen "Parra", was soviel wie Weinrebe bedeutet und darauf hinweist, daß dieses Gebiet schon sehr früh weinbaulich genutzt wurde. Im Jahr 1971 wurde Parrina als DOC-Gebiet für Weiß-, Rosé- und Rotwein anerkannt. Seit jeher werden auf diesem Gut neben Wein auch Obst, Gemüse, Käse, Olivenöl, Honig und Essig erzeugt. Kenner schätzen vor allem das Olio Extra Vergine di Oliva von La Parrina mit seiner unverkennbaren mediterranen Würze. Direkt vor Ort kann man das alles in dem liebevoll gestalteten Agriturismo genießen und dabei in dem Herrschaftshaus der alten Fattoria residieren, in der ein Stück toskanischer Vergangenheit bis heute lebendig geblieben ist. |
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